
Hören Sie auf, sich Sorgen um Kontaminationen in Ihrem Klasse-100-Reinraum zu machen!
Wenn Sie einen Reinraum der Klasse 100 (ISO 5) betreiben, kennen Sie sicherlich die Probleme, die damit verbunden sind. Schon ein kleiner Metallpartikel oder Gase, die während des Heizvorgangs entstehen, können dazu führen, dass Ihre gesamte Produktionscharge unbrauchbar wird.
Die meisten herkömmlichen Heizelemente eignen sich dafür nicht. Ihre Beschichtungen beginnen abzublättern, und ihre Gehäuse lassen Partikel entweichen – gerade dann, wenn sie besonders sauber sein müssen. Das ist frustrierend.
Deshalb haben wir hochreinen synthetischen Quarz sowie Kohlenstofffasern verwendet. Das funktioniert einfach.
Warum Quarz wichtig ist
Wir verwenden hochreines fusioniertes Silizium für die Gehäuse. Der Vorteil dabei ist, dass dieses Material stabil bleibt. Selbst bei extrem hohen Temperaturen zerfällt es nicht und gibt keine schädlichen flüchtigen organischen Verbindungen ab, die den Reinraum verschmutzen könnten.
Im Inneren ist das Kohlenstofffaser-Element vakuumversiegelt. Dadurch kann keine Oxidation in den Raum gelangen. So erhalten Sie eine saubere, stabile Infrarotstrahlung. Keine Störungen durch Staub – keine Überraschungen.
Geschwindigkeit versus Hitze
Diese Kohlenstofffaser-Infrarotlampen sind sehr schnell – tatsächlich extrem schnell. Sie erreichen die gewünschten Temperaturen bereits in Sekundenschnelle.
Aber es gibt einen Haken: Da diese Lampen bei extrem hohen Temperaturen arbeiten müssen, muss das Gehäuse dieser Belastung standhalten können. Wenn die Kühlfans oder Kühlelemente zu klein sind, kann die Hitze in die umliegenden Sensoren übergehen. Es handelt sich dabei um ein Kompromiss, doch dieser lässt sich leicht bewältigen, wenn man die Kühlsysteme richtig auswählt.
Einrichtung
Wir haben versucht, die Abmessungen der Lampen so klein wie möglich zu halten. Sie sind als Ersatzteile konzipiert, sodass Sie Ihren gesamten Infrarotarray nicht neu zusammenbauen müssen, um ihn zu aktualisieren.
Außerdem haben wir Klebstoffe vermieden. Klebstoffe stellen eine Kontaminierungsquelle dar – daher verwenden wir stattdessen mechanische Verschlüsse. Bei der Verkabelung sollten Sie unbedingt darauf achten, dass die Steckverbinder die nötige Leistung bewältigen können. Man möchte schließlich keine Kontaminationen an den Anschlüssen.
Noch ein Tipp: Wenn Sie eine 24/7-Betriebsweise haben, prüfen Sie jede Woche noch einmal die Ausrichtung der Lampen. Selbst eine kleine Veränderung im Winkel der Lampe kann dazu führen, dass an bestimmten Stellen der Werkstücke hohe Temperaturen entstehen. Auch in einem perfekt sauberen Umfeld gilt: Eine verzerrte Teilstruktur ist immer noch ein fehlerhaftes Teil.